Der Paritätische MV verabschiedet langjährige Geschäftsführerin und begrüßt Nachfolger

Der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern hat auf der heutigen Mitgliederversammlung in Güstrow seine langjährige Geschäftsführerin verabschiedet: Nach 33 Jahren gab Christina Hömke die Leitung des Verbands in neue Hände.

Mit der Gründung des Landesverbandes im Oktober 1990 übernahm Christina Hömke die Geschäftsführung. In einer Zeit des Aufbruchs sei auch sie aufgebrochen mit der Mission, Menschen, die keine Lobby haben, eine Stimme zu geben, würdigte Marten Brockmann, Mitglied des Vorstands, die Verdienste von Christina Hömke: „Bis heute haben Sie die Geschicke des Verbands mit großem Einsatz und außerordentlicher Kompetenz gelenkt. Sie haben den Paritätischen MV zu einem bedeutenden Akteur in der sozialen Landschaft von Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Wir möchten uns für ihre herausragende Arbeit und ihr unermüdliches Engagement ganz herzlich bedanken und wünschen Ihnen für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute."

Auch Sozialministerin Stefanie Drese würdigte Christina Hömke als stets gute Ansprechpartnerin für die Politik und dankte für ihre starke Stimme. Der Paritätische MV sei mit seinen vielfältigen Angeboten und seinem kritisch konstruktiven Blick aus der Praxis der sozialen Arbeit ein bedeutsamer Partner.

Christina Hömke bedankte sich für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen. „Nach so vielen Jahren gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte sie. Aber ich weiß, dass der Verband mit unserem neuen Geschäftsführer sehr gut aufgestellt ist und bin sicher, dass der Paritätische MV auch zukünftig einen wichtigen Beitrag zur sozialen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern leisten wird.“

Mit einem symbolischen Schlüssel übergab Hömke die Geschäfte an ihren Nachfolger Dieter Eichler. „Ich freue mich darauf, die Mission fortzusetzen“, sagte Dieter Eichler. „Die Fußstapfen, in die ich trete sind groß. Auch ich werde mich mit starker Stimme für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und eine solidarische Gesellschaft einsetzen und freue mich auf diese Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen und den maßgeblichen Akteuren auf Landesebene.“

Schwerpunkt der Mitgliederversammlung mit rund 130 Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie Mitgliedern des Verbands waren der Bericht des Vorstands zu  aktuellen Herausforderungen in der sozialen Arbeit durch Fachkräftemangel, explodierender Kosten und Finanzierungssorgen im Sozialsektor.

Auf der Tagesordnung standen außerdem Ehrungen von zehn langjährig Engagierten im Ehrenamt sowie zwei Projektvorstellungen aus den Reihen der Mitgliedsorganisationen.