Mitgliederversammlung am 28. Juni: Geschäftsführerin wird nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Auf der 32. Mitgliederversammlung des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern am 28. Juni in Güstrow wird die langjährige Geschäftsführerin Christina Hömke in den Ruhestand verabschiedet.

Sie hat den Landesverband vor 33 Jahren mit gegründet und führte bis heute die Geschäfte. Am Mittwoch übergibt sie die Geschäftsführung an ihren Nachfolger Dieter Eichler.

„Die soziale Arbeit und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit ist zweifellos eine herausfordernde Berufung, die uns täglich mit komplexen Problemen konfrontiert. Aber es ist auch eine der lohnendsten Aufgaben, die man sich vorstellen kann“, sagt Christina Hömke. „Egal welche Herausforderung zu bewältigen ist, der Mensch mit seiner jeweiligen Problemlage und dessen Lösung sollte immer im Mittelpunkt stehen.“

Schwerpunkt der Mitgliederversammlung mit rund 130 Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie Mitgliedern des Verbands sind außerdem die aktuellen Herausforderungen in der sozialen Arbeit durch Fachkräftemangel, Inflation, explodierenden Kosten sowie Finanzierungssorgen im Sozialsektor. „Wir stehen als Gesellschaft zweifelsohne vor großen Herausforderungen. Daher ist es wichtiger denn je, dass wir zusammenhalten und gemeinsam Lösungen finden“, appelliert Hömke an die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung.

Hömke lobt die Arbeit der Mitgliedsorganisationen, die durch ihre Angebote nicht nur wertvolle Unterstützungsleistungen in den Städten und Gemeinden leisteten, sondern auch wichtige Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Land seien. „Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit - für die Hilfedürftigen im Land und die Menschen, die sich in den Einrichtungen der Wohlfahrt für sie einsetzen“, sagt sie.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem Ehrungen langjährig Engagierter im Ehrenamt sowie zwei Projektvorstellungen aus den Reihen der Mitglieds-organisationen. Für Christina Hömke ist es die letzte Mitgliederversammlung des Paritätischen. „Jede Reise endet irgendwann. Mit Ruhe geht es nur bedingt weiter, aber ich freue ich mich auf eine neue Lebensphase mit kostbaren Freiheiten und Erlebnissen“, blickt sie auf ihren neuen Lebensabschnitt. „Der Paritätische MV ist gut aufgestellt und ich gebe den Staffelstab mit einem guten Gefühl an Dieter Eichler weiter. Ich wünsche ihm alles Gute und viel Freude.“

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