Am 20. September wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Der Paritätische MV formuliert mit drei zentralen Fokusthemen konkrete Forderungen und Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Sozialpolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt stehen strategische Sozialplanung, eine nachhaltige Arbeits- und Fachkräftestrategie sowie der konsequente Abbau bürokratischer Hürden.

Mecklenburg-Vorpommern steht vor tiefgreifenden sozialen, demographischen und finanziellen Herausforderungen. Steigende Bedarfe, Fachkräftemangel, knappe öffentliche Haushalte und zunehmende Bürokratie treffen auf eine gesellschaftliche Debatte, in der unser Sozialstaat insgesamt unter Rechtfertigungsdruck steht.

Dem will der Paritätische MV im Wahljahr 2026 eine klare sozialpolitische Agenda entgegensetzen: Wir formulieren drei zentrale Themen, die als Leitplanken für eine zukunftsfähige Sozialpolitik dienen und konkrete Forderungen sowie Lösungsvorschläge an die kommende Landesregierung bündeln. Darunter fokussieren wir uns auf ausgewählte Bereiche. 

Unser Anspruch für die Menschen in MV: Sozialpolitik muss wirksam, bedarfsgerecht, nachhaltig sowie umsetzbar sein. 

Unsere Forderung: Sozialstaat stärken – nicht in Frage stellen

In Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender sozialer Unsicherheit wird der Sozialstaat zunehmend infrage gestellt. Dabei ist ein funktionierender Sozialstaat keine Belastung, sondern die Grundlage für sozialen Zusammenhalt, demokratische Stabilität und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

Unsere drei Meta-Themen stehen daher für:

  • kluge Steuerung statt Kürzungspolitik
  • Investitionen in Menschen statt Abbau von Leistungen
  • Sicherung der Berufstätigkeit von Eltern, Angehörigen und sorgendem Freundes- und Bekanntenkreis in Zeiten des steigenden Personalbedarfs in allen Bereichen
  • Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit statt „Misstrauensbürokratie“

#MVbleibtsozial

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.