„Für viele ist der Freiwilligendienst ein Sprungbrett in ihren Beruf.“ Der Paritätische MV bietet noch freie Plätze für FSJ und BFD ab 1. September

Der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern e.V. bietet auch in diesem Jahr wieder freie Stellen im Bereich der Freiwilligendienste. Vom 1. September an können junge Menschen von 15 bis 27 Jahren ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren. Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich anders als das FSJ auch an Interessierte, die älter als 27 Jahre sind.

„Mit dem Schulabschluss in der Tasche nutzen viele Schülerinnen und Schüler das Freiwillige Soziale Jahr zur beruflichen Orientierung“, sagt Franziska Behrens, die beim Paritätischen MV den Einsatz der Freiwilligen koordiniert. „Andere wollen ganz bewusst ihren eigenen Horizont erweitern oder auch die Wartezeit auf ein Studium überbrücken.“ Der BFD werde dagegen von Älteren bevorzugt, die sich beruflich umorientieren wollen oder den Weg aus der Arbeitslosigkeit suchen.

Beruflich umorientiert hat sich auch Celine P. Sie hatte sich nach der Schule zunächst für eine Ausbildung entschieden, die ihr dann aber gar nicht zusagte. „Ich habe dann ein FSJ gemacht, um mir klar zu werden, was ich eigentlich will“, sagt die 17-Jährige. Nach ihrem FSJ in einer Fördergruppe für Menschen mit Behinderungen weiß sie es: „Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist einzigartig, es kommt so viel zurück“, sagt Celine. „Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich sofort zu den Lewitz-Werkstätten gegangen“, schwärmt sie. Sie möchte Heilerzieherin werden und beginnt am 1. August ihre Ausbildung.    

Einsatzstellen bei Mitgliedsorganisationen des Paritätischen MV sind neben Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen beispielsweise auch Kindertagesstätten, Schulen und Horte, Jugendfreizeiteinrichtungen, Kleider- und Möbelbörsen sowie Seniorenbetreuung. Insgesamt 90 Stellen stehen den Bewerberinnen und Bewerbern in allen Regionen des Landes zur Verfügung.

Die Freiwilligen werden in den Einsatzstellen und in regelmäßigen Seminaren von Fachkräften begleitet. Für ihren Einsatz in den Einrichtungen erhalten die Freiwilligen ein monatliches Taschengeld sowie ggf. einen Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung. Die Sozial- und Unfallversicherungsbeiträge werden übernommen. „Die Berufspraxis und das qualifizierte Abschlusszeugnis am Ende des Freiwilligendienstes sind für viele ein direktes Sprungbrett in Ausbildung und Beruf“, so Behrens. „So wie bei Celine. Ein FSJ oder ein BFD sind also der ideale Weg, erste Berufserfahrung zu sammeln, Geld zu verdienen und sozialversichert zu sein sowie eine gesellschaftlich wertvolle Tätigkeit auszuüben und möglicherweise den Traumberuf zu finden.“

Interessenten können sich jetzt noch bewerben. Weitere Informationen für einen BFD oder ein FSJ beim Paritätischen MV finden Sie unter: www.paritaet-mv.de/freiwilligendienste oder per E-Mail freiwilligendienste@paritaet-mv.de oder telefonisch unter: 0385 59 221  0.

Pressekontakt:
Stephanie Böskens
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