Barrierefreie App: Deutscher Schwerhörigenbund stärkt Selbsthilfe

Mit seiner neu entwickelten App geht der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. (DSB) einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und erprobt neue Wege der Kommunikation und Informationsvermittlung.

Der Verband  engagiert sich seit Jahrzehnten für die Belange von schwerhörigen und ertaubten Menschen in Deutschland. 
Die App enthält eine Vielzahl an Funktionen, die den Nutzer*innen viele wertvolle Informationen und Unterstützung liefern, wie z.B.:

  • Informationen über den DSB: Welche Aufgaben und Ziele verfolgt der DSB und wo befinden sich die Standorte der Landesverbände und Ortsvereine? Die App gibt dazu Antworten. Zudem können sich Nutzer*innen mittels einer Karte zu den gewünschten Einrichtungen navigieren lassen, um vor Ort mit dem DSB in Kontakt zu treten.
     
  • Themenspezifische aktuelle Nachrichten: Über die App können Nutzer*innen auf aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen zugreifen und sich auf einfachem Weg per Abonnement von Push-Nachrichten schicken lassen. Ob es sich um Workshops, aktuelle Projekte des DSB oder politische Entwicklungen handelt – alle relevanten Informationen stehen zentral und übersichtlich zur Verfügung.
     
  • Beratung: Infos zum HÖRMobil oder zu Beratungsstellen in der Nähe stehen in der App bereit – u.a. auch mit einer Routennavigation und mit Kontaktdaten zu den Berater*innen.
     
  • Mitgliedschaft im DSB: Wenn Nutzer*innen neugierig geworden sind, können sie direkt über die App eine Anfrage zur Mitgliedschaft an den DSB stellen.
     
  • Veranstaltungskalender:  Wichtige Termine nicht mehr verpassen – über die App sind alle relevanten Informationen einsehbar und mit einem Klick kann der Termin in den eigenen Handykalender übertragen werden.

Die App des Deutschen Schwerhörigenbundes wird im Rahmen des Modellprojekts zur Entwicklung von barrierefreien Apps in der Selbsthilfe von einer Gruppe von Testnutzer*innen mit Hörbehinderungen auf Bedienungsfreundlichkeit und Zugänglichkeit getestet und somit stetig an der Verbesserung der App gemeinsam mit der Zielgruppe gearbeitet.  

Quelle: Gesamtverband