Mit Tagen der offenen Tür, persönlichen Gesprächen und Einblicken in den Alltag der Tagespflegegäste machten die Einrichtungen deutlich, welchen Beitrag Tagespflege zur sozialen Teilhabe, zur Erhaltung der Selbstständigkeit und zur Entlastung pflegender Angehöriger leistet. Gleichzeitig wurden Informationsdefizite, bürokratische Hürden und finanzielle Belastungen thematisiert.
Unterstützt wurde der Aktionstag auch durch das Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern. Sozialministerin Stefanie Drese würdigte die Tagespflege in einer Pressemeldung als unverzichtbaren Bestandteil der häuslichen Pflege und kündigte an, sich im Gesetzgebungsverfahren des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) für Verbesserungen einzusetzen.
Im Mittelpunkt standen die Sorgen der Angehörigen von Pflegebedürftigen, dass höhere Eigenbelastungen dazu führen könnten, dass Pflegebedürftige ihre Besuchstage reduzieren oder Angebote nicht mehr in Anspruch nehmen könnten. Dies würde nicht nur die Entlastung pflegender Angehöriger beeinträchtigen, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität der ETagespflegeeinrichtungen und die wohnortnahe Versorgung gefährden.
Öffentlichkeitsarbeit und Presseberichterstattung
Über diverse Pressemitteilungen und Social-Media-Aktivitäten haben wir Informationen zu den Angeboten der Tagespflegen, zur Entlastung von Angehörigen aber auch zu den drohenden finanziellen Herausforderungen verbreitet. Gemeinsames Informationsmaterial der Verbände unterstützte die Einrichtungen bei ihren Aktionen vor Ort.
Auch die Presse griff den Tag der Tagespflege auf: Neben der SVZ, dem Nordkurier und der Ostseezeitung berichteten die Deutsche Presseagentur und der NDR über die Bedeutung der Tagespflege für Pflegebedürftige und Angehörige und thematisierte zugleich den zunehmenden finanziellen Druck auf die Einrichtungen.
Wir bedanken und bei allen teilnehmenden Einrichtungen der Tagespflege sowie ihren Gästen für ihren Einsatz.