Projekt des Pflegebevollmächtigten: Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf (GAP)

Aktuell wird ein Interessenbekundungsverfahren für das Projekt „GAP – Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege“ des Pflegebevollmächtigten eingeleitet. Hierfür werden ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen zeitnah durch die Geschäftsstelle GAP postalisch angeschrieben. Mit dem Projekt sollen insbesondere kleine und mittelständische Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen unterstützt werden, ihre Arbeitsprozesse hinsichtlich der Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf kritisch zu hinterfragen und zu verbessern.

Um den neuen Herausforderungen in der Pflege begegnen zu können, hat der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Andreas Westerfellhaus, im Januar 2021 das auf drei Jahre angelegte Projekt „GAP – Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege“ gestartet. 

Das Projekt ist ein Beitrag zur Konzertierten Aktion Pflege (KAP) und soll Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden in der Pflege, insbesondere unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flächendeckend zu verbessern. Als ein Hauptgrund für den Fachkräftemangel in der Pflege seien Überforderungen im Arbeitsalltag, die dazu führen, dass Fachkräfte in der Pflege in die Teilzeit ausweichen oder ganz aus dem Beruf ausscheiden.

Die eingerichtete Geschäftsstelle GAP wird nun postalische Informationsschreiben an ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen in Deutschland versenden und für die Teilnahme an diesem Projekt werben. Damit startet das Interessenbekundungsverfahren.

Weitere Informationen können auf der Internetseite GAP - Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege (gap-pflege.de) eingesehen werden. Das Programm ist nicht kostenfrei. Insofern kann hier eine Förderung nach § 8 Abs. 7 SGB XI interessant sein.