Traditionell beteiligen sich bundesweit mehr als 500 Städte und Gemeinden mit Aktionen und Veranstaltungen an der bis zum 3. Oktober dauernden Aktionswoche - darunter auch viele in Mecklenburg-Vorpommern.
Das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche lautet „Neue Räume“. Es sei wichtig, neue Räume und Möglichkeiten für den Austausch über vermeintliche Unterschiede hinweg zu schaffen, Dialoge anzuregen und das respektvolle Miteinander aller Kulturen und Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, sagte die Landesintegrationsbeauftragte, Jana Michael.
Das Programm der Interkulturellen Woche finden Sie auf der Website interkulturellewoche.de.
Die IKW biete spannende Möglichkeiten für Groß und Klein um Brücken zu schlagen zwischen all den Kulturen, die Mecklenburg-Vorpommern ihr Zuhause nennen. "Ich kann deshalb nur appellieren: Schauen Sie sich um, was in Ihrer Stadt geboten wird, kommen Sie mit Einheimischen und Geflüchteten ins Gespräch und bringen Sie sich ein“, so die Landesintegrationsbeauftragte.
Die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) findet seit 1975 immer Ende September statt. Sie wird unterstützt und mitgetragen von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Vereinen, Bildungsträger*innen, Migrant*innenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen. In über 600 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Die IKW ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.