FSJ oder BFD als Alternative zu fehlendem Ausbildungsplatz oder Studium: Noch freie Plätze ab September

In den Einrichtungen des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern gibt es noch freie Stellen im Bereich der Freiwilligendienste: Insbesondere in Wismar, Neubrandenburg, Greifswald und Schönberg werden noch Freiwillige in Kitas, Begegnungsstätten oder in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gesucht. Vom 1. September an können sie dort entweder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren.

„Corona hat die Zukunftspläne vieler junger Menschen durcheinandergebracht und für viele ist noch nicht klar, wie sie ins Berufsleben starten können. Ein FSJ und BFD kann da eine sinnvolle Alternative sein, wenn es mit Studium oder Ausbildungsplatz noch nicht geklappt hat“, sagt Franziska Behrens, die beim Paritätischen den Einsatz der Freiwilligen koordiniert. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen das Freiwillige Soziale Jahr zur beruflichen Orientierung, um die Wartezeit auf ein Studium sinnvoll zu überbrücken oder einfach, um den eigenen Horizont zu erweitern. Der Bundesfreiwilligendienst wird dagegen von Älteren bevorzugt, die sich beruflich verändern wollen oder den Weg aus der Arbeitslosigkeit suchen. 

Einsatzstellen sind beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen und Horte, Jugendfreizeiteinrichtungen, Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Kleider- und Möbelbörsen oder auch in der Seniorenbetreuung. „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gelten besonders strenge Hygienebedingungen und Abstandsregelungen. Die Einsatzstellen besprechen gemeinsam mit den Freiwilligen ihre Einsatzmöglichkeit“, so Franziska Behrens. Den Einsatzstellen obliege dabei sowohl für die betreuten Menschen als auch für die Freiwilligen eine besondere Fürsorgeplicht.

Die Freiwilligen werden in der Regel in den Einsatzstellen und in regelmäßigen Seminaren von Fachkräften begleitet. Zurzeit fallen die üblichen Einsatzstellenbesuche durch die Bildungsreferenten in vielen Einsatzstellen wegen der Corona-Situation aus. Stattdessen finden vielerorts telefonische Reflexions- und Beratungsgespräche mit den Freiwilligen und ihren Anleitungspersonen statt. 

Für ihren Einsatz erhalten die Freiwilligen ein monatliches Taschengeld sowie ggf. einen Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung. Die Sozial- und Unfallversicherungsbeiträge werden übernommen. Die in der Regel einjährige Berufspraxis und das qualifizierte Abschlusszeugnis am Ende des Freiwilligendienstes sind für viele ein direktes Sprungbrett in Ausbildung und Beruf. „Gerade jetzt ist ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst der ideale Weg, erste Berufserfahrung zu sammeln, Geld zu verdienen und sozialversichert zu sein sowie eine gesellschaftlich relevante Tätigkeit auszuüben.“

Informationen über freie Stellen sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.paritaet-mv.de/freiwilligendienste

oder per E-Mail freiwilligendienste@paritaet-mv.de sowie telefonisch unter: 0385-59 221 - 0.