Fortbildung: Flüchtlinge und Migrant*innen beraten: Familiennachzug mit Fokus Ostafrika und Afghanistan

Nach einer allgemeinen rechtlichen Einführung in das Thema Familiennachzug geht es um das komplexe Thema der Dokumentenbeschaffung sowie die Besonderheiten in der Region Ostafrika sowie den Nachbarländern Afghanistans.

Die digitale Fortbildungsveranstaltung richtet sich primär an Berater*innen paritätischer Mitgliedsorganisationen mit Kenntnissen des Familiennachzugsrechts.

Das Thema Familiennachzug ist generell ein schwieriges Thema in der Migrations- und Flüchtlingsberatung. Das lange Warten auf Termine und die Beschaffung der erforderlichen Dokumente sind für Betroffene, häufig aber auch für die Berater*innen eine echte Belastungsprobe.

Besonders schwierig wird es meist, wenn die Familien aus Eritrea, Somalia oder Afghanistan kommen, da diese die hohen Anforderungen deutscher Behörden an vorzulegende Dokumente kaum erfüllen können. Und auch der Zugang zu den deutschen Botschaften ist in diesen Regionen nur sehr schwer möglich.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Programm.

Anmeldungen für die Fortbildung 17. September von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr sind bis zum 14. September 2021 hiermöglich.

Weitere Termine für Berater*innen in der Migrationsberatung:

1. Oktober 2021 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Die Bleiberechtsregelungen (§§ 25a und b AufenthG)
Referentin: Kirsten Eichler, GGUA, Projekt 

5. November 2021 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Die Wohnsitzauflage für Anerkannte  
Referent: Andre Schuster, GGUA, Projekt Q

1. Dezember 2021 10:00 bis 16:00 Uhr
Besondere Duldungsformen (Duldung für Personen mit ungeklärter Identität, Ausbildungsduldung, Beschäftigungsduldung) 
Referentin: Kirsten Eichler, GGUA, Projekt Q

3. Dezember 2021 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Die Niederlassungserlaubnis für Geflüchtete
Referentin: Kirsten Eichler, GGUA, Projekt Q 

Das entsprechende Save-the-Date finden Sie hier.

Für Rückfragen:
Constanze Reichstein  
Tel.: 030 246 36-446  
E-Mail: asyl@paritaet.org