Beschluss des Corona-Gipfels auf Bundesebene und Umsetzung in MV

Am 19. Januar hat die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen der Länder neue Maßnahmen im Umgang mit der Corona-Lage beraten. Auf Landesebene wird nun die konkrete Umsetzung der Beschlüsse diskutiert, die dann ab dem 25. Januar in MV zur Anwendung kommen sollen.

Den Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar 2021 finden Sie hier.

Auf Landesebene wird nun in den Regierungs- und Expertengremien die Umsetzung der Beschlüsse beraten. Für Mecklenburg-Vorpommern rechnen wir damit, dass ab Montag (25.01.2021) dann ggf. neue bzw. verschärfte Regelungen in Kraft treten werden.

Der Beschlus des Bund-Länder-Gesprächs sieht unter anderem folgendes vor:

  • Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten weiter bis zum 14. Februar.
  • An den Regelungen für die Kontakteinschränkungen im privaten Bereich soll sich nichts ändern.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften soll zukünftig eine medizinische Maske (also OP-Maske oder FFP-Maske) verpflichtend werden. Alltagsmasken aus Stoff sind dann nicht mehr erlaubt.
  • Die bisherigen Regelungen für Kitas und Schulen sollen beibehalten werden.
  • Für das Personal in Alten- und Pflegeheimen ist beim Kontakt mit den Bewohner*innen eine FFP2-Maskenpflicht geplant.
  • Die Personalkosten für die Corona-Testungen im Bereich der Eingliederungshilfe sollen vom Bund übernommen werden.
  • Befristet bis zum 15. März 2021 soll eine Verordnung erlassen werden, wonach Arbeitgeber*innen überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.
  • In Landkreisen und Ländern mit hohen Inzidenzen sollen über die allgemeinen Regeln hinausgehende umfangreiche lokale und regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergriffen werden.