BAG Landesjugendämter zu Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Zeiten von Corona und darüber hinaus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter und die Jugendministerkonferenz appellieren an die Bedeutung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in der aktuellen Situation und darüber hinaus.

Sowohl die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) als auch die Jugendministerkonferenz haben sich auf ihrer 128. Arbeitstagung vom 6. bis 8. Mai 2020 mit der Situation von Kindern und Jugendlichen während der kontaktreduzierenden Maßnahmen der Corona-Pandemie beschäftigt. 

Gerade weil viele der üblichen Kontrollmechanismen in den vergangenen Wochen nicht funktioniert haben, weil Kinder keinen Kontakt zu Lehrer*innen und zu Freunden hatten, weil Jugendlichen die üblichen Rückzugsräume außerhalb ihrer Familien fehlten, stehe unsere Gesellschaft vor einer riesigen Herausforderung. Kein Kind dürfe abgehängt werden.  Aber nicht nur in der jetzigen unsicheren Situation bräuchten junge Menschen verlässliche Beziehungen und Möglichkeiten des Austauschs. Kommunen, Länder und der Bund seien aufgerufen, die soziale Infrastruktur zu erhalten und zu stärken.

Den Aufruf der BAGLJÄ  und den informierenden Newsletter über die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) vom 27.05.2020 finden Sie unter:

https://www.jugendhilfeportal.de/politik/kinder-und-jugendpolitik/artikel/jfmk-diskutiert-kinderschutz-in-der-corona-krise-und-anstehende-reform-der-kinder-und-jugendhilfe/?utm_campaign=&utm_medium=E-Mail&utm_source=Newsletter