„Auf der einen Seite reden wir über Fachkräftemangel, fehlende Ärzte oder Lehrer hierzulande, auf der anderen Seite könnten wir sie ausbilden, haben aber nicht einmal genügend Wohnraum, diese unterzubringen“, sagt der Vorsitzende des Paritätischen Mecklenburg – Vorpommern e. V., Friedrich Wilhelm Bluschke. „Wir appellieren daher an die Landesregierung, Mittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Eine Universitätsstadt muss in der Lage sein, ihre Studentinnen und Studenten unterzubringen. Und die Wohnungen müssen für sie bezahlbar sein.“
In Rostock fehlen nach Aussage des Studentenwerkes 600 Wohnheimplätze. Die rechtlichen Hürden bei der Planung seien hoch und zeitaufwendig, die Baukosten immens. „Wir haben mit unseren Universitäten die Chance, junge Menschen hier im Land auszubilden und hier zu halten. Diese sollten wir nicht dadurch verspielen, dass sie keine Wohnung finden“, so Bluschke.
Das Studentenwerk Rostock –Wismar ist gemeinsam mit den Hochschulen für die soziale, wirtschaftliche, gesundheitliche und kulturelle Förderung der Studierenden der Universität Rostock, der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Hochschule Wismar verantwortlich. Das Studentenwerk Rostock –Wismar ist Mitglied im Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern.
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