„Nicht jeder Jugendliche hat am Ende seiner Schulzeit eine Vorstellung davon, was er einmal beruflich machen möchte. Ein Freiwilligendienst ist eine gute Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, sich in der Zeit zwischen Schule und Beruf zu orientieren, sich sozial zu engagieren und den eigenen Horizont zu erweitern“, sagt Friedrich Wilhelm Bluschke, Vorsitzender des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern. „Sie erwerben dabei Fähigkeiten, die ihnen auch bei der Berufswahl helfen können. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder bei der nordjob dabei sind.“
3000 Schülerinnen und Schüler werden nach Angaben des Veranstalters zur diesjährigen nordjob in der Schweriner Sport- und Kongresshalle erwartet. „Ziel der Veranstaltung ist es, ihnen interessante Angebote für ihren beruflichen Weg aufzuzeigen, lockere Gespräche zu führen und erste qualifizierte Kontakte zu knüpfen“, sagt Mareike Stein, Referentin im Bereich der Freiwilligendienste beim Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern. Sie betreut den Stand des Verbandes und wird dabei auch von Freiwilligendienstleistenden unterstützt. Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst beim Paritätischen sind beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen und Horte, Jugendfreizeiteinrichtungen, Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Kleider- und Möbelbörsen, Seniorenbetreuung oder auch Tätigkeiten im Verwaltungsbereich.
Auf der Fachmesse präsentieren sich etwa 88 Aussteller von Unternehmen, Ausbildungsbetrieben, Berufsfachschulen bis hin zu Hochschulen und Beratungsinstitutionen, die Jugendliche über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten nach dem Schulabschluss beraten. Die Messe richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr ihren Schulabschluss machen. Der Eintritt ist frei.
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