Die Bundesregierung bereitet entsprechende Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen vor. Dazu steht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), zu denen auch der Paritätische Gesamtverband gehört, in engem Kontakt mit den Bundesministerien.
Im Rahmen der BAGFW wurde eine Ad-Hoc-AG Convid 19 gegründet, die direkt an der Vorstandsebene angesiedelt ist. Die Mitglieder stimmen sich sehr eng ab und tragen gemeinsam Informationen zur konkreten Lage für die Intervention in Richtung Bundesregierung und Bundeskanzleramt zusammen und entwickeln konkrete Forderungen für die aktuelle Situation und für die weiteren Perspektiven.
Bitte teilen Sie uns Ihre Anliegen und Probleme vor dem Hintergrund dieser schwierigen Situation über unsere Fachreferenten mit, damit wir diese in die Papiere und in die Politik einbringen können.
Die Wohlfahrtsverbände sind vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in besonderer Weise gefordert, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern und uns insbesondere für die besonders vulnerablen Gruppen einzusetzen.
Gleichzeitig stehen die Wohlfahrtsverbände mit ihren Einrichtungen und Diensten vor existentiellen Herausforderungen. Die massive Reduzierung des öffentlichen Lebens tangiert fast alle Bereiche der sozialen Arbeit. Dabei geht es oft um laufende Kosten, die nicht mehr refinanzierbar sind, es geht um Rückzahlungsdrohungen, weil geförderte Projekte nicht mehr, wie geplant, durchgeführt werden können, es geht um die Einstellung von Leistungen, weil uns das Personal fehlt etc. Konkret fehlt es z.B. auch an Schutzkleidung und Masken für die Mitarbeitenden in der Pflege.
Zur Lösung oder Abfederung dieser Herausforderungen brauchen wir die Unterstützung und Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen auf allen föderalen Ebenen. Und wir benötigen Ihre Unterstützung aus den Einrichtungen und Diensten bei der Meldung Ihrer Probleme und Bedarfe, um es an die entsprechenden Stellen auf Landes- und Bundesebene weiterzutragen.