„Wir freuen uns und sind sehr dankbar für diese Spende“, sagt Christina Hömke, Geschäftsführerin des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern e.V. „Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen hat der Gesundheitsschutz für Mitarbeitende und Hilfebedürftige in sozialen Einrichtungen höchste Priorität.“ Die Masken sollen in allen Bereichen der sozialen Arbeit zum Einsatz kommen. Viele Träger wie z.B. Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe hätten zu Beginn der Corona-Pandemie bei der Versorgung von Masken nicht berücksichtigt werden können und mussten improvisieren. Jetzt könnten auch diese versorgt werden. „Die soziale Arbeit ist für das Funktionieren unserer Gesellschaft unerlässlich, in Zeiten von Corona merken wir das einmal mehr.“
Die Masken stammen aus einer Spende des Bundesgesundheitsministeriums an die Wohlfahrtsverbände. Mehr als 16 Millionen Einweg-Masken gehen an soziale Einrichtungen des Paritätischen in ganz Deutschland. „Neben den Abstands- und Hygieneregeln ist der Mund-Nasen-Schutz ein wirksames Mittel, die Infektionszahlen niedrig zu halten“, so Hömke. So könnten auch die so wichtigen persönlichen Beratungsgespräche aufrechterhalten werden.
Zu den abnehmenden Mitgliedsorganisationen gehört auch der Landesverband der Volkssolidarität. „Die Masken werden überall gebraucht und jetzt in all unseren Einrichtungen verteilt, ob in der Altenhilfe, in den Beratungsstellen, beim Hausnotruf oder in den Kitas“, sagt Annett Gläser, Geschäftsführerin vom Landesverband der Volkssolidarität.
Weitere Abnehmer sind der ASB, die Peene Werkstätten mit ihren Angeboten für Menschen mit Behinderungen, der Deutsche Kinderschutzbund, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und viele weitere aus den 210 Mitgliedsorganisationen aus allen Bereichen der sozialen Arbeit. Trotz dieser hilfreichen Spende bleibt es notwendig, dass das Land ausreichend Schutzausrüstung für Pflege- und medizinisches Personal vorhält. „Menschen, die in diesen Bereichen tätig sind, benötigen professionelle Schutzmasken. Da muss eine dauerhafte und sichere Versorgung gewährleistet sein“, so Hömke.
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