10 Jahre Tageswerk: Der Paritätische MV gratuliert zum Jubiläum und dankt für besonderen Einsatz für Inklusion

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Tageswerkes in Neustrelitz am 7. September gratuliert der Paritätische MV seiner Mitgliedsorganisation und dankt den Verantwortlichen für ihren besonderen Einsatz für Inklusion.

„Sie haben ihre Vision in die Tat umgesetzt“, sagt der Geschäftsführer des Paritätischen MV, Dieter Eichler, „und im Herzen von Neustrelitz, mitten drin in der Stadt und damit in der Gesellschaft, diesen wunderbaren Ort geschaffen. Ein leuchtendes Beispiel für Inklusion.“ 

Das Tageswerk bietet eine Vielzahl von Assistenzleistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen an. Die Angebote und Leistungen sind so gestaltet, dass die Menschen mit Hilfebedarf größtmögliche Autonomie erfahren können. Durch soziale Assistenz in ambulanter Tagesstruktur soll ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht werden. „Der personenzentrierte und sozialraumorientierte Ansatz ist ein zentrales Anliegen des Bundesteilhabegesetzes und wird im Tageswerk beispielhaft umgesetzt“, sagt Eichler. Das Tageswerk leiste mit seinem Portfolio einen unschätzbaren Beitrag zur Entfaltung und Selbstbestimmung der Menschen und bereichere das soziale und kulturelle Leben in Neustrelitz. So seien die Ausstellungen in der Galerie mit den wunderbaren Arbeiten ein eindrucksvolles Zeugnis der Kreativität und des Potenzials dieser Gemeinschaft.

Die Umsetzung dieser anspruchsvolle Leistungsform bringe aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich, so Eichler. Sie müsse stets im Rahmen des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens abgestimmt werden und brauche das Verständnis und die Unterstützung politischer Entscheidungsträger. „Langwierige Verfahren wie zum Beispiel bei der Hilfebedarfsermittlung oder auch die oft unzureichenden Finanzierungsmöglichkeiten sind weder für die Menschen mit Unterstützungsbedarf tragbar, noch für die Träger. „Wir als Ihr Dachverband setzen uns auch weiterhin auf politischer Ebene für gute Rahmenbedingungen ein, die die wertvolle Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen unterstützen“, versichert Eichler. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, nachhaltige Lösungen zu finden und umzusetzen.“ 

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Stephanie Böskens
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