Im Jahr 2025 fördert die Landesregierung Projekte in Kindertagesstätten, die durch spielerische und kreative Ansätze die Vielfalt der niederdeutschen Sprache und das Bewusstsein für die niederdeutsche Kultur stärken. Mit dem Modellprojekt ‚Niederdeutsch-Kitas M-V‛ sollen Kitas finanziell unterstützt werden, die den Kindern die niederdeutsche Sprache näherbringen.
Im Rahmen des Modellprojektes werden Vorhaben gefördert, die den Kindern nicht nur Sprachkenntnisse vermitteln, sondern auch das Interesse an regionalen Traditionen und Werten wecken. Beispielsweise:
- Die Nutzung außerschulischer Lernorte, wie Heimatstuben, (Heimat)Museen, KinderUni, Zoo/Tierpark, Botanischer Garten, Kreisagrarmuseen, Bauernhöfe, Kirchen, etc. (wo Plattsprechende anzutreffen sind),
- Besuch bzw. Gastspiel des Plattdeutschen Puppentheaters oder der Fritz-Reuter-Bühne an den Kitas
- Beschaffung und Nutzung von Materialien, Spielgeräten oder Medien (Memory, Rollenspiele, Puppentheater, Fingerpuppen), die zum Sprechen animieren
- Zusammenarbeit mit externen Plattsprechenden
- Veranstaltung eines Plattdeutsch-Festes
Hier können Sie einen Antrag stellen:
Kindertageseinrichtungen können ab sofort beim Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V unter www.lagus.mv-regierung.de/Foerderungen/MV/ Anträge auf Förderung im Rahmen des Modellprojektes „Niederdeutsch-Kitas M-V“ stellen. Die Höhe der Zuwendung beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 mindestens 500 Euro und höchstens 1.500 Euro pro Kindertageseinrichtung.
Das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik (KND) an der Universität Greifswald bietet kostenfreie Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie einen Zertifikatskurs Niederdeutsch für die Fachkräfte an. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Uni Greifswald hier.