Der errechnete Gesamtfinanzierungsbedarf beträgt demnach 139.098.897,95 Euro. Erstmals seit der Einführung der Fonds-finanzierten generalistischen Pflegeausbildung liegt der errechnete Finanzierungsbedarf somit unterhalb des errechneten Bedarfs im Vorjahr. Für 2025 wurde der Finanzierungsbedarf durch das LAGuS auf 140.979.078,93 Euro kalkuliert. Somit werden im kommenden Jahr die Ausbildungszuschläge im stationären und ambulanten Bereich nicht ansteigen. Für die versorgten Pflegebedürftigen ist dies eine gute Nachricht, da diese Zuschläge unmittelbar ihre Eigenanteile in der Pflegerischen Versorgung betreffen. Andererseits dürfte der rückläufige Finanzierungsbedarf darauf zurückzuführen sein, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Auszubildende in der Pflege erwartet werden. Sicher ist allerdings, dass das Volumen des Ausbildungsfonds ab 2027 deutlich ansteigen wird, denn dann wird neben der generalistischen Fachkraftausbildung auch die generalistische Assistenzausbildung zu finanzieren sein.
Die einheitlichen Ausbildungszuschläge für die ambulante und stationäre Pflege sollen am 24.11.2025 in den zuständigen Pflegesatzkommissionen beschlossen werden und treten zum Januar 2026 in Kraft.
Die Bekanntmachung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales vom 30.10.2024 zum Finanzierungsbedarf der generalistischen
Pflegeausbildung für 2026 in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier auf der Internetseite des LAGuS. Die Bekanntmachung enthält auch eine Aufschlüsselung der Verteilung der Finanzierungsanteile auf Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Pflegeversicherung.