Bundeshaushalt 2025- keine auskömmliche Finanzierung der Freiwilligendienste

Wie bereits im Jahr 2024 angekündigt, sieht der Entwurf des Haushaltes 2025 eine Mittelkürzung in den Freiwilligendiensten um insgesamt 40 Millionen Euro vor. Bereits im Sommer 2024 hatte der Paritätische MV deutliche Kritik an dieser drastischen Kürzung geäußert. Dass die neue Bundesregierung diese Zahlen übernommen hat, ist eine Absage an den Ausbau der Freiwilligendienste, wie im Koalitionsvertrag niedergeschrieben.

Das Referat Freiwilligendienste hat sich für den aktuell laufenden Zyklus im BFD und FSJ auf diese Kürzungen eingestellt. 

Umso wichtiger wird nun eine schnelle Haushaltsperspektive für das Jahr 2026. Aufgrund der Überjährigkeit in den Freiwilligendiensten reichen die ab September geschlossenen Verträge in das folgende Jahr hinein. Für 2026 sollen weitere 25 Millionen Euro für die Freiwilligendienste zur Verfügung gestellt werden. Jedoch können dadurch die im Jahr 2025 vorgenommen Kürzungen in Höhe von 40 Millionen Euro nicht ausgeglichen werden. Es bleibt ein Defizit von 15 Millionen Euro. Oberstes Ziel ist es daher nicht allein, steigende Haushaltsmittel zu erzielen, sondern vielmehr haushaltsjahrübergreifend Sicherheit zu erlangen, um die Strukturen der Freiwilligendienste zu erhalten und Planungen zu ermöglichen.