Übersicht: Zugang zu Arbeitsmarkt, Ausbildung und Sprachförderung für Asylsuchende und Geduldete

Je nachdem, ob die Betroffenen aus Ländern mit oder ohne gute Bleibeperspektive kommen oder aus „sicheren Herkunftsländern“, unterscheiden sich die Zugänge. Einen Überblick finden Sie hier.

Das soll noch einer verstehen: Das BMAS ist der – naheheliegenden - Ansicht, dass Flüchtlinge aus Afghanistan aktuell eine „gute Bleibeperspektive“ in Deutschland haben. Darum sollen sie auch Zugang haben zu den „berufsbezogenen Sprachkursen“. Das BMI dagegen geht nicht von einer „guten Bleibeperspektive“ für afghanische Flüchtlinge aus und verweigert nach wie vor den Zugang zu Integrationskursen. Sinnvollerweise besucht man in der Regel aber zunächst den allgemeinen Integrationskurs, bevor man dann den berufsbezogenen Kurs anschließt. Das BMI konterkarriert also die Einschätzung des BMAS zu Lasten der Flüchtlinge. 

Auch abgesehen von diesem drastischen Beispiel ist es nicht leicht, bei der Frage, welche Gruppen von Asylsuchenden und Geduldeten nun gerade einen Zugang zum Arbeitsmarkt, zur Arbeitsmarktförderung, zu Ausbildung, Ausbildungsförderung oder zu Sprachkursen haben, den Überblick zu behalten. Denn die Zugänge unterscheiden  sich überall, je nachdem ob die Betroffenen aus Ländern mit oder ohne gute Bleibeperspektive oder aus „sicheren Herkunftsländern“ kommen.

Ein wichtiges Hilfsmittel für eine zügige Orientierung sind folgende beigefügten Übersichtstabellen. Sie wurden erstellt von Claudius Voigt, Mitarbeiter der GGUA in Münster für das IQ Netzwerk.

ausbildungsfoerderung2019.pdf
sprachfoerderung2019.pdf PDF 610 KB
arbeitsfoerderung_und_arbeitserlaubnis.pdf