Bereits vor der Corona-Pandemie wurden beim Ausbau und der Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung keine hinreichenden Rahmenbedingungen geschaffen, um die Vermeidung von Benachteiligung und die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit erreichen zu können. Die Corona-Pandemie trägt dazu bei, dass sich bestehende Ungleichheiten noch verschärfen, wie es beispielsweise an den unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten von Eltern für Kinder im Zuge des Distanzlernens deutlich wird. Umso wichtiger ist es, die unterschiedlichen Bedarfe von Kindern im Zuge der Corona-bedingten Einschränkungen wahrzunehmen und darauf zu reagieren.
In dem Positionspapier werden die gravierendsten Probleme aufgeführt und Handlungsaufträge formuliert. Diese Überlegungen schließen an das Positionspapier zur Bildungsgerechtigkeit in Schulen an.
- Frühe Bildung mit Zugangsbarrieren: Der Paritätische Gesamtverband fordert: Zugangshürden abbauen und Teilhabe für jedes Kind nachhaltig zu verbessern
- Bisher kein Ausgleich ungleicher Chancen: Der Paritätische Gesamtverband fordert: Die Bedürfnisse von Kindern berücksichtigen, Chancen schaffen und nutzen
- Mängel in der Infrastruktur für Kinder und Familien: Der Paritätische Gesamtverband fordert: verlässliche Strukturen für die Kindertagesbetreuung