Seit dem 8. Juni 2023 ist die eingereichte Petition für die Online-Unterschrift freigeschaltet. Mit der Online-Freischaltung beginnt die Frist von vier Wochen, in der mindestens 50.000 Unterschriften gesammelt werden müssen, damit eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages stattfindet.
Die Frist endet am 6. Juli 2023.
Die jungen Freiwilligen wollen Im Rahmen der Kampagne auf die aktuell schwierigen Bedingungen für den Freiwilligendienst aufmerksam machen: Finanzielle Probleme für Freiwillige, zu geringe Förderung der pädagogischen Begleitung, fehlende Flexibilität durch fehlende echte Teilzeitmöglichkeiten und die unsoziale Anrechnung des Taschengeldes auf Sozialleistungen der Familien von Freiwilligen. Die Kampagne zielt darauf ab, ein breites Bewusstsein für die Vorteile eines Freiwilligendienstes und damit des freiwilligen Engagements zu schaffen.
Die Petition an den Deutschen Bundestag beinhaltet konkrete Forderungen der Kampagne und soll sicherstellen, dass sich die Bundespolitik mit dem Anliegen auseinandersetzen muss. Im Zuge der anstehenden Verhandlungen für den Bundeshaushalt 2024 sind bereits Kürzungen für die Freiwilligendienste angekündigt, die zu einer deutlichen Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Träger, Einsatzstellen und Freiwillige führen würden. Bereits seit einigen Wochen sammelt die Kampagne „Freiwilligendienst stärken“ auf analogem Wege Unterschriften. Die Online-Unterschrift ist ab jetzt über das Petitionsportal des Bundestages möglich.
Hier geht es zur Petition: www.fwd-staerken.de/unterschreiben