Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen und dem bestehenden Fachwissen der Teilnehmenden werden neue Methoden und Konzepte zur Umsetzung qualifizierter Assistenzleistungen vorgestellt und praxisnah vermittelt. Durch die Einführung des Bundesteilhabegesetzes verändert sich die psychosoziale Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Angehörigen im Bereich der Eingliederungshilfe grundlegend.
Neue methodische Ansätze und fachliche Konzepte sind gefragt, um Menschen mit psychischen Erkrankungen im Rahmen von qualifizierten Assistenzleistungen zu begleiten und in ihrer sozialen Teilhabe zu fördern.
Die Fortbildungsreihe vermittelt in acht aufeinander abgestimmten Online-Modulen fundiertes Wissen und praxisnahe Handlungskompetenzen zu folgenden Themen:
- Aktuelle Bedarfe in der sozialen Teilhabe von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen
- Einführung Bundesteilhabegesetz
- Qualifizierte und kompensatorische Assistenzleistung
- Capability Approach
- Biopsychosoziales Modell von psychischer Krankheit und Gesundheit
- Die ICF und die ICF Score Sets in der Praxis
- Recovery, Salutogenese, Resilienz, Ressourcen- und Stärkenorientierung in der qualifizierenden Assistenz
- Theoretische Grundlagen, Methoden und Anwendung der psychosozialen Diagnostik
- Grundlagen professioneller sowie befähigender Beziehungsarbeit
- Methoden der Angehörigen-, Netzwerk- und Sozialraumarbeit
- Methoden der unterstützenden Entscheidungsfindung
- Strategien im Umgang mit spezifischen Arbeitsbelastungen
Die Module finden online über Zoom statt und werden von erfahrenen Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis durchgeführt. Die Fortbildungsreihe richtet sich an Mitarbeitende der Eingliederungshilfe, die Menschen mit psychischen Erkrankungen begleiten.
Alle Informationen zu den Terminen, Modulinhalten und zur Anmeldung finden Sie im Veranstaltungsflyer im Anhang oder hier.