Migrantenorganisationen und muslimische Organisationen als Akteure der Wohlfahrtspflege

Die digitale Fachveranstaltung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge am 31. Januar und 1. Februar 2022 soll einen Überblick geben über Herausforderungen und Lösungen für eine bessere Beteiligung von Migrantenorganisationen und muslimischen Organisationen an der Gestaltung von Angeboten der Wohlfahrtspflege.

Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen muslimischen Glaubens sollen gleichberechtigt an Angeboten der Wohlfahrtspflege teilhaben können. Daher arbeiten Verwaltungen und Wohlfahrtsverbände seit Langem an innerorganisatorischen Prozessen der interkulturellen Öffnung.

Doch ist interkulturelle Öffnung noch nicht überall umfassend umgesetzt. Zugleich gibt es aus migrantischer und aus muslimischer Perspektive Bedarfe an religions- und kulturspezifischen Angeboten und Trägern. Vor diesem Hintergrund haben Migrantenorganisationen und muslimische Organisationen eine wichtige Rolle als Träger von Wohlfahrtsleistungen eingenommen. Doch stellen sich dabei verschiedene Herausforderungen: Qualifizierung und Professionalisierung bislang ehrenamtlicher Arbeit, Finanzierung und Förderung, Information und Beratung, Repräsentanz in Gremien, Mitsprache und -gestaltung, Zusammenarbeit mit Verwaltungen und etablierten Verbänden sowie Umgang mit wechselseitigen Vorbehalten.

Die digitale Fachveranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte aus Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen, Verbänden der freien Wohlfahrtspflege, muslimischen Organisationen und Migrantenorganisationen.

Kosten für die Teilnahme an der digitalen Fachveranstaltung:
Mitglieder des Deutschen Vereins: 87 Euro
Nichtmitglieder: 109 Euro

Anmeldung bis 17. Januar 2021
Die Onlineanmeldung sowie das Programm finden Sie unter folgendem Link: https://www.deutscher-verein.de/de/va-22-migranten-muslimische-orga-wohlfahrtspflege