Junge Menschen nicht im Stich lassen, Ausbildung in Corona-Zeiten sichern

Es darf keine "Corona-Jugendgeneration" geben, deren Lebensweg von mangelnden Chancen und beruflichen Sackgassen in Hilfsjobs gekennzeichnet ist, fordert der Paritätische Gesamtverband angesichts der sinkende Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen.

 

Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation am Ausbildungsmarkt deutlich verschlechtert und nach einschlägigen Prognosen dürfte die negative Entwicklung am Ausbildungsstellenmarkt keine kurzfristige Ausnahme, sondern einen längerfristig wirkenden Abwärtstrend darstellen.

In seinem Positionspapier fordert der Paritätische:

  • Junge Menschen nicht im Stich lassen, Ausbildung in Corona-Zeiten sichern
  • Berufsorientierung und Begleitung von der Schule zur Ausbildung stärken - Ausbildungscoaches einführen
  • Zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten schaffen – jedem ausbildungsinteressierten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zusichern
  • Entwicklung von Modellen trägergestützter Ausbildungen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz
  • Ausbau der integrativen Plätze zur Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) der Bundesagentur für Arbeit
  • Vollzeitschulische Berufsausbildungen für mehr Jugendliche erschließen – mehr aufbauende Ausbildungen entwickeln, mehr Unterstützung und Begleitung anbieten

Die konkreten Vorschläge finden Sie im Positionspapier unter
 https://www.der-paritaetische.de/fachinfo/stellungnahmen-und-positionen/8222junge-menschen-nicht-im-stich-lassen-ausbildung-in-corona-zeiten-sichern8220-forderungen/