Interkulturelle Woche als Chance für Begegnungen und Austausch

„Neue Räume“ lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW), die mit zahlreichen Veranstaltungen vom 21. September an im gesamten Bundesgebiet stattfindet. Kommunen, Verbände, Initiativen und Privatpersonen sind aufgefordert, sich zu engagieren und Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen. Auftakt in Mecklenburg-Vorpommern ist am 22. September in der Hansestadt Stralsund.

Die Interkulturelle Woche soll Gelegenheit für Einheimische und Zugewanderte bieten, sich besser kennenzulernen, über soziale, ökologische und ökonomische Themen der Vielfaltsgesellschaft zu diskutieren und gemeinsam zu feiern. 

„Begegnungen fördern ein besseres Miteinander“, sagt die Landesintegrationsbeauftragte MV, Jana Michael. Dies sei angesichts wachsender gesellschaftlicher Spannungen und fremdenfeindlicher Haltungen wichtiger denn je. 

Die Interkulturelle Woche ist sei eine sehr gute Gelegenheit, sich für Menschlichkeit, Respekt und Teilhabe zu engagieren. Möglichkeiten der Teilnahme sind z.B. Konzerte, Ausstellungen oder Lesungen.  Im Mittelpunkt der IKW soll das Zusammenkommen und der Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Kulturen und Biografien stehen. 

Veranstaltungen zur IKW können auf der Webseite https://www.interkulturellewoche.de/ eingetragen werden. 

Die Integrationsbeauftragte weist darauf hin, dass Termine, die sich dem Thema Integration, Migration und Teilhabe widmen, auch außerhalb des offiziellen Aktionszeitraums stattfinden können. 

Die offizielle bundesweite Auftaktveranstaltung der IKW findet am 21. September in Saarbrücken statt. Geplant sind ein ökumenischer Gottesdienst und ein buntes Bühnenprogramm. 

Die IKW ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.