Orientieren: Wissensvermittlung über die Bundesrepublik Deutschland an Geflüchtete. Zweistündige Workshops ergänzen und verweisen auf die Integrationskurse. Zur Auswahl stehen ein Basismodul und fünf Vertiefungsmodule: Basiswissen Deutschland, Alltag, Bildung, Geschichte, Kultur, Politik.
Entdecken: Geflüchtete sollen die Möglichkeit haben, sich auf anschauliche und verständliche Weise mit Ereignissen der deutschen Zeitgeschichte sowie deren Folgen für die Gesellschaft und die Aufarbeitungs- und Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Die Veranstaltungen werden als ein- oder zweitägiges Projekt angeboten, jeweils bestehend aus einem Workshop und einer Exkursion zu einem historischen Ort in ihrer Region. Zur Auswahl stehen zwei Module: deutsche Geschichte von 1918 bis 1945, deutsche Geschichte von 1945 bis 1990.
Begegnen: Gefördert werden soll der nachbarschaftlichen Dialog zwischen Geflüchteten und älteren einheimischen Bürger*innen. In den generationsübergreifenden Gesprächsrunden begegnen sich die Teilnehmenden unbefangen, lernen sich kennen und tauschen sich aus.
Bei Bedarf werden die Veranstaltungen von einer Dolmetscherin oder einem Dolmetscher begleitet und als Online-Kurs realisiert.
Für das Gelingen von Integration und für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller in Deutschland lebenden Menschen ist die Überwindung von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus, von denen Geflüchtete in besonderem Maße betroffen sind, Grundvoraussetzung. Wir möchten dazu beitragen, den kontinuierlichen Kontakt und Austausch zwischen Geflüchteten und einheimischer Bevölkerung zu ermöglichen und zu stärken.
Mehr Informationen finden Sie im Flyer und auf der Projektwebsite: www.mein-dein-unser-deutschland.de
Bundesweites Integrationsprojekt: „Mein, dein, unser Deutschland“
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