Die Job-Berufssprachkurse (Job-BSK) wurden Ende Januar 2024 eingeführt, um Betriebe und Beschäftigte dabei zu unterstützen, den Job-Turbo der Bundesregierung umzusetzen. Ziel des Job-Turbos ist die beschleunigte Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Die Job-BSK ergänzen das Portfolio der Berufssprachkurse um eine Kursart mit einer kurzen Laufzeit, die flexibel ist und passgenau auf Bedarfe von Beschäftigten und Betrieben zugeschnitten werden kann. Aufgebaut ist der Job-BSK aus drei Komponenten:
- Berufsbezogenes Kommunikationstraining mit Arbeitsplatzbezug: Für das Training wird eine Auswahl an wichtigen oder typischen Situationen im Arbeitsalltag der Stelle zur Festigung der sprachlich-kommunikativen Handlungsfähigkeit herangezogen (z.B. Gefahrenunterweisung im Bereich Gebäudereinigung, Bestätigung von Aufträgen im Bereich Lager Logistik, Beantragen von Urlaub, Meldung von Problemen, Bitten um Unterstützung, Kollegenkommunikation etc.).
- Arbeitsplatz- und fachspezifische Vertiefung: Hier werden den Teilnehmenden passgenau die Sprachhandlungen des konkreten Arbeitsplatzes vermittelt. Dieses Element des Job-BSK basiert auf einer vorhergehenden Sprachbedarfsermittlung am konkreten Arbeitsplatz durch die Lehrkraft.
- Individuelles Sprachcoaching inkl. Lernberatung: Um die individuellen Ausbau- und Verbesserungsbedarfe optimal bedienen zu können, bieten die Job-BSK individuelle Coaching-Elemente (z.B. Einzelstunden mit der Lehrkraft, gezieltes Feedback und Übungen).
Zu den Job-BSK sind darüber hinaus alle Informationen auf der BAMF-Homepage in einem gesonderten Artikel zusammengefasst.