Die weltweite Ausbreitung der COVID-19-Erkrankung hat auch in Deutschland weitreichende Auswirkungen und zu zunehmenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens geführt, auch in Bezug auf die Unterstützungsarbeit von und mit Geflüchteten. Vielerorts müssen sich Beratungsstellen und -angebote mehr und mehr zurückziehen. Sie sind für Geflüchtete nicht wie gewohnt zugänglich, können nicht mehr vor Ort und persönlich stattfinden. Auch Projektarbeit, kunsttherapeutische Angebote, gemeinsame Freizeitausflüge, Sprachkurse oder Frauencafés können derzeit nicht durchgeführt werden. Insbesondere sind auch selbstorganisierte Gruppen, die auf regelmäßigen persönlichen Treffen und teilweise auf lang aufgebauten Strukturen basieren, gefährdet.
Die Arbeitshilfe soll praktische Tipps geben, neue Wege zu gehen, damit Zugänge zu Informationen für Geflüchtete aufrecht erhalten bleiben bzw. erleichtert werden. Sie gibt Hilfestellung für alternative Kommunikationsstrukturen und digitale Formate, um die bisherige Unterstützungsarbeit sowie neue Projektideen weiterhin umsetzen zu können. In diesem Sinne hoffen wir, Anregungen für Berater*innen, Unterstützer*innen und weitere mit Geflüchteten Engagierten geben zu können.
Die Arbeitshilfe beinhaltet Praxistipps für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten und geht u.a. auf folgende Fragen ein:
Wo finde ich aktuelle und zuverlässige Informationen und Beratungsangebote?
Wie können Geflüchtete derzeit mit Unterstützungsangeboten erreicht werden?
Welche digitalen Formate sind für welche Arten von Angeboten zu empfehlen?
Sie ist kostenfrei als Download verfügbar:
https://www.der-paritaetische.de/publikation/unterstuetzungsarbeit-mit-gefluechteten-in-zeiten-der-corona-pandemie-2020/