Gelebter Gewaltschutz in der stationären Pflege
In diesem Seminar erhalten Sie praxisnahe Impulse, wie Gewaltschutz im Unternehmen nicht nur formal verankert, sondern im Alltag Ihrer Einrichtung lebendig umgesetzt werden kann.
Donnerstag, 28. Mai 2026
Nach dem Wohnformen- und Teilhabegesetz (WoTG M-V) sind Anbieter von Wohnformen mit umfassendem Leistungsangebot sowie teilstationären Angeboten seit Beginn dieses Jahres verpflichtet, der zuständigen Behörde ihre Konzeption für die Leistungserbringung vorzulegen, die auch Angaben zur Gewaltprävention und somit ein Gewaltschutzkonzept enthalten muss.
Gewaltschutz ist jedoch mehr als ein gesetzlicher Auftrag – er ist ein zentrales Qualitäts- und Schutzthema im Pflegealltag. Viele Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, rechtliche Anforderungen wirksam in bestehende Strukturen, Prozesse und Haltungen zu integrieren. Zwischen Konzeptpapier und konkreter Handlungspraxis entsteht dabei nicht selten eine Lücke.
Inhalte der Fortbildung:
Grundlagen zum gemeinsamen Verständnis von „Gewalt“ und „Prävention“
Identifizierung gewaltfördernder Strukturen
Entwicklung präventiver Schutzmaßnahmen
Entwicklung von Interventionsmaßnahmen
Implementierung des Gewaltschutzkonzeptes im Alltag
Fall- und Fachberatung: Herausfordernde Verhaltensweisen
Die Veranstaltung wird mit großzügiger Unterstützung durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) im Rahmen des Präventionsnetzwerk Nord gefördert.
Veranstaltungsort
Sportschule GüstrowZum Niklotstadion 1
18273 Güstrow
Sportschule Güstrow
Referent/in
Michael Katzer
Kinderkrankenpfleger, Diplom-Heilpädagoge,
Master angewandte Ethik,
Verfahrenspflege freiheitsentziehende Maßnahmen,
Berater für herausfordernde Verhaltensweisen
Organisation
Hellmut Daniel(E-Mail) Tel: 0385 - 59 221 - 17 E-Mail: hellmut.daniel@paritaet-mv.de