Wahl 2021: Der Paritätische MV formuliert Forderungen für Legislaturperiode 2021-2026

Der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern formuliert in seinem Papier „#mvbessermachen. Gemeinsam für eine nachhaltige Sozial- und Bildungspolitik für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern 2021-2026“ zehn Forderungen an die neue Landesregierung.

Als Partner der Politik will sich der Verband mit seinen Erfahrungen und Ideen konstruktiv in die sozialpolitischen Diskussionen einbringen mit dem Ziel, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen für eine umfassende Teilhabe aller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.

„Die Wahl wird in diesem Jahr stark beeinflusst sein von den Herausforderungen und Folgen der Pandemie“, sagt der Vorsitzende des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern Friedrich Wilhelm Bluschke. „Wie durch ein Brennglas wurden in den vergangenen Monaten bestehende soziale Ungleichheiten und  Handlungsbedarfe unserer Gesellschaft deutlich, insbesondere bei den Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Berufen, wie in der Pflege, im Bereich Bildung oder bei der Digitalisierung in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. Die meisten Themen aus der Zeit vor der Krise bleiben aktuell. Zu den Forderungen des Verbandes gehören u.a. bessere Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen und in der Pflege, verlässliche Unterstützung von Menschen mit Behinderungen für mehr Teilhabe, die Sicherung von bedarfsgerechten Beratungsangeboten sowie Angebote für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, wirkungsvolle Maßnahmen gegen Armut und nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in allen gesellschaftlichen Bereichen.

„Die Herausforderungen in unserem Flächenland Mecklenburg-Vorpommern sind vielfältig“, so Bluschke. „Unsere Forderungen sollen eine Basis bieten für Gespräche und Diskussionen um eine nachhaltige und zukunftsfähige Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik. Dabei wollen wir die Erfahrungen und das Engagement der unter unserem Dach organisierten Mitgliedsorganisationen für die Sicherung des Gemeinwohls, der Daseinsvorsorge und der demokratischen Gesellschaftsstrukturen einbringen. Ein gutes Leben für alle ist möglich. Gemeinsam wollen und können wir #mvbessermachen“, betont Bluschke.

Hier finden Sie das Papier „#mvbessermachen. Gemeinsam für eine nachhaltige Sozial- und Bildungspolitik für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern 2021-2026“ 

Der PARITÄTISCHE Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. sind 215 gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Sie sind in der Kinder,- Jugend- Familien- und Altenhilfe, in der sozialen und psychosozialen Versorgung, in der Behindertenhilfe, der Migrantenhilfe, der Aids-Hilfe, der Drogen- und Suchthilfe, Betreuung und Beratung von Langzeitarbeitslosen, in der Gesundheitsförderung sowie Selbsthilfe und Frei-willigendienste tätig. In den Einrichtungen und Diensten arbeiten ca.17.600 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diese werden von etwa 5.000 Ehrenamtlichen aktiv unterstützt.

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