Fachverbände fordern Inklusive Lösung innerhalb der Reform des SGB VIII

Auch wenn die Inklusive Lösung vom 18. Deutschen Bundestag nicht umgesetzt wird, sehen die Fachverbände eine dringende Notwendigkeit, den Beratungsprozess zur Inklusiven Lösung innerhalb des SGB VIII fortzusetzen und zu intensivieren.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben ihre Vorstellungen für eine Inklusive Lösung in einem SGB VIII abgestimmt und veröffentlicht.

Damit haben die beiden großen Elternverbände behinderter Kinder und die Dachorganisationen des größten Teils der Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderung ihre Vorstellungen zu dem Reformprojekt formuliert. Sie sollen Grundlage für den konstruktiven Dialog innerhalb der Eingliederungshilfe, mit der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Politik und der Verwaltung sein. Sie wollen damit einen Beitrag zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe leisten.

Die Organisationen haben sich auch auf die umstrittene Forderung nach einem "einheitlichen Leistungstatbestand" über die Eingliederungshilfen und die Hilfen zur Erziehung verständigt.  Darüber hinaus fordern sie, ein "einheitliches Hilfeplanverfahren für alle Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe" im SGB VIII zu verankern.

Das Diskussionspapier ist abzurufen unter:

http://diefachverbaende.de/files/stellungnahmen/2017-05-18-VorstellungenFV-Inklusive-Loesung-final.pdf

Quelle: Claudia Scheytt, Paritätischer Gesamtverband, 24.05.2017