Delegation behandlungspflegerischer Maßnahmen

Der Medizinische Dienst Mecklenburg-Vorpommern (MD MV) hat seine Empfehlungen zur Delegation behandlungspflegerischer Leistungen auf Mitarbeitende in ambulanten, teil- und stationären Pflegeeinrichtungen nach dem SGB V und XI redaktionell und stellenweise inhaltlich überarbeitet.

Grundsätzlich gehören die Maßnahmen der Behandlungspflege im ambulanten und (teil-)stationären Pflegebereich zum Aufgabenspektrum der examinierten Pflegefachkräfte. Es gibt Tätigkeiten, für die es keiner besonderen medizinischen Sachkunde oder medizinischer Fertigkeiten bedarf. Diese können unter Erlangung der materiellen Qualifikation (= Befähigungsnachweis) auch an Pflegekräfte übertragen werden.

Der Medizinische Dienst Mecklenburg-Vorpommern (MD MV) hat seine Empfehlungen zur Delegation behandlungspflegerischer Leistungen auf Mitarbeitende in ambulanten, teil- und stationären Pflegeeinrichtungen nach dem SGB V und XI zum 1. Oktober 2021 redaktionell und stellenweise inhaltlich überarbeitet.

Die wesentlichen Änderungen in der Delegationsempfehlung (fachlich-inhaltlich) resultieren aus den Änderungen der HKP- Richtlinien. Gerade im Zusammenhang mit der Wundversorgung und der Dekubitusbehandlung wird nun zwischen dem Positionswechsel zur Dekubitusbehandlung (Nr.12) und der Wundversorgung einer chronischen und schwer heilenden Wunde (Nr. 31a) sowie der Versorgung einer akuten Wunde (Nr. 31) unterschieden. Diese Änderung findet in den angepassten Delegationsempfehlungen Berücksichtigung.

Zudem wurde das Verfahren der praktischen Anleitung aufgenommen. So soll noch einmal deutlich werden, dass sich die praktischen Übungen in der Regel auf die jeweilige Leistung, die delegiert werden kann und soll, beziehen.

Sie finden die Empfehlungen zur Delegation behandlungspflegerischer Leistungen auf Mitarbeitende in ambulanten, teil- und stationären Pflegeeinrichtungen nach dem SGB V und XI hier.