Aktion Mensch Förderung - Neue Corona-Hilfen für Integrationsunternehmen und Zuverdienstbetriebe

Ab dem 1. Januar 2021 können gemeinnützige Träger von Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben Förderanträge stellen, um inklusive Arbeitsplätze zu sichern. Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für den betreffenden Standort sind möglich.

 

Die Situation in vielen Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben ist seit Monaten aufgrund der Corona-Pandemie sehr angespannt. Einige Firmen kommen gerade mit den jüngsten Beschränkungen an ihre Belastungsgrenze. Arbeitsplätze von Menschen mit und ohne Behinderung sind damit erneut in akuter Gefahr. 

Staatliche Hilfen greifen für viele gemeinnützige Betriebe nicht immer oder kommen sehr spät. Nach einer ersten Soforthilfe im Mai 2020 möchte die Aktion Mensch dem mit einer weiteren Corona-Hilfe begegnen und stellt ein Budget von insgesamt sechs  Millionen Euro zur Verfügung. Konkret können gemeinnützige Träger von Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetrieben vom 1. Januar 2020 an Förderanträge stellen, um inklusive Arbeitsplätze zu sichern. Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für den betreffenden Standort sind möglich.

Das gilt auch dann, wenn ein Unternehmen bereits im Jahr 2020 eine Förderung aus der ersten Corona-Soforthilfe der Aktion Mensch erhalten hat. Interessierte können sich bei Beratungsbedarf ab Montag, den 4. Januar 2021 an den jeweiligen Bundes- oder Spitzenverband oder an die Aktion Mensch wenden. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Antragstellung gibt es ab dem 1. Januar 2021 im Digitalen Antragssystem der Aktion Mensch https://aktion-mensch.de/antrag.