Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt legt ihr erstes Förderprogramm auf

Das Förderprogramm soll gemeinnützige Organisationen bei der Bewältigung der Corona-Pandemiefolgen unterstützen.

Das auf das Jahr 2020 befristete Förderprogramm besteht aus drei Schwerpunktthemen:

Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
Die Entwicklung digitaler Kompetenzen ehrenamtlich Tätiger sowie die Umsetzung von Projekten und die Durchführung von Veranstaltungen im oder über das Internet brauchen Begleitung und finanzielle Unterstützung. Ziel dieses Förderschwerpunktes ist es, gute Voraussetzungen für digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft zu schaffen und digitale Infrastruktur im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt auf- oder auszubauen.

Nachwuchsgewinnung 
In diesem Schwerpunkt werden innovative Wege der Nachwuchsgewinnung sowie die Absicherung von bestehenden Engagement- bzw.  Ehrenamtsstrukturen in der andauernden Corona-Pandemie gefördert. Besonders Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren sollen an gemeinnützige Engagement- und Ehrenamtsstrukturen herangeführt werden - nicht zuletzt, um bestehende Angebote zu erhalten.

Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen
In diesem Schwerpunkt sollen gute Rahmenbedingungen für Engagement und Ehrenamt explizit in strukturschwachen und ländlichen Räumen gefördert werden. Im Fokus stehen dabei neue Ideen sowie die Schaffung, Aufrechterhalten und der Ausbau von gemeinnützigen Engagement- und Ehrenamtsstrukturen.

Es ist grundsätzlich möglich, jeweils einen Antrag pro Schwerpunktthema zu stellen. Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden.

Antragsstellung: Frist endet am 1. November 2020

Die Antragstellung erfolgt online und direkt auf der Internetseite https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/ .

Bis zu einer Förderung von 5.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 90 Prozent, das bedeutet einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10  Prozent. Bei Förderbeträgen darüber hinaus und bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, hier wird ein Eigenanteil in Höhe von mindestens 20 Prozent erwartet.

Gefördert werden Sachausgaben (z.B. Hardware oder Software), projektbezogene Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung), projektbezogene Honorarkosten (z.B. für Programmierung oder Design), begleitende Beratung, Qualifizierung und Coaching (z.B. für die Einführung neuer Software) und Verwaltungskostenpauschale (z.B. Mietnebenkosten oder Büromaterial)

Antragstellungen sind bis zum 1. November 2020 möglich. Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden. Mittelabrufe sind nur bis zum 15. November möglich.

Die Förderrichtlinie gilt bis zum 31.12.2020. Bis dahin müssen die beantragten Fördermaßnahmen abgeschlossen sein.

Weitere Hinweise und Erläuterungen finden Sie unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/