Neue Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (u.a. zum Mundschutz)

Das RKI hat seine Empfehlungen für Hygienemaßnahmen, für das Management von Kontaktpersonen von Alten- und Pflegeeinrichtungen und zum Umgang mit Personalmangel in kritischer Infrastruktur aktualisiert. Die Empfehlungen beinhalten auch geänderte Ausführungen zum Mund-Nase-Schutz ("Schutzmasken").

Weiter möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das Robert-Koch-Institut diverse Empfehlungen aktualisiert hat. In den folgenden Dokumenten wurden Änderungen / Ergänzungen vorgenommen. Den aktuellen Stand (27.03.2020) finden Sie hier:

Die Änderung des  RKI gegenüber der Version vom 23.3.2020 betrifft Klarstellungen beim Thema Atemschutz und Abfallentsorgung.

Zum Thema Atemschutz hier ein Auszug aus den Empfehlungen: „Ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist geeignet, die Freisetzung erregerhaltiger Tröpfchen durch den Träger zu behindern. Ebenso behindert er die direkte Übertragung von Tröpfchen auf den Träger. […] Bei direkter Versorgung von Patienten mit bestätigter oder wahrscheinlicher COVID-19 sollten bevorzugt FFP2-Masken getragen werden (Schutz vor Aerosolen und Tröpfchen). Wenn FFP2-Masken nicht zur Verfügung stehen, soll MNS getragen werden (Schutz gegen Tröpfchen)."

Sollte ein Krankentransport erforderlich sein, sollte der Patient/die Patientin ebenfalls mit einem Mund-Nasen-Schutz versorgt werden. Die Empfehlungen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sind hier zwar explizit auf den Klinischen Bereich bezogen, können bzw. sollten so auch im pflegerischen Bereich v.a. bei direkten Kontakten umgesetzt werden.