Neue Verwaltungsvereinbarung „Begleitende Hilfe - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“

Mit der neuen Vereinbarung soll im Interesse aller Beteiligten - an erster Stelle der Menschen mit Behinderungen, aber auch der Arbeitgeber und nicht zuletzt der Leistungsträger selbst - eine kürzere Verfahrensdauer bewirkt werden.

Die bisherige Verwaltungsabsprache zwischen gesetzlicher Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit, DGUV sowie landwirtschaftlicher Unfallversicherung und der BAG der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen wurde von einer neuen Verwaltungsvereinbarung „Begleitende Hilfe - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ abgelöst. Die neue Verwaltungsvereinbarung konkretisiert die bisherigen Regelungen in Abgrenzungsfragen an der Schnittstelle zwischen Leistungen der Rehabilitationsträger zur Teilhabe am Arbeitsleben und den Leistungen der Integrationsämter in der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben.

Mit der neuen Vereinbarung soll  im Interesse aller Beteiligten - an erster Stelle der Menschen mit Behinderungen, aber auch der Arbeitgeber und nicht zuletzt der Leistungsträger selbst - eine kürzere Verfahrensdauer bewirkt werden. Behandelt werden u.a. auch Fragen zur Leistungszuständigkeit in Abgrenzung zu Rechtspflichten von Arbeitgebern gegenüber schwerbehinderten bzw. gleichgestellten Arbeitnehmern. Die Vereinbarung arbeitet mit Querbezügen und Verweisungen auch zu den Gemeinsamen Empfehlungen (GE) nach SGB IX, namentlich zur GE „Reha-Prozess“, GE „Unterstützte Beschäftigung“ und „Integrationsfachdienste“.

Die Verwaltungsvereinbarung „Begleitende Hilfe - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ ist am 1.Januar 2020 in Kraft getreten. Sie kann auf der Website der BAR abgerufen werden: https://www.bar-frankfurt.de/service/publikationen/reha-vereinbarungen.html