Abschlussbericht Arbeitsgruppe Kinder psychisch-und suchterkranker Eltern

Um die Situation von Kindern aus psychisch belasteten Familien zu verbessern, empfiehlt die Arbeitsgruppe "Kinder psychisch-und suchterkrankter Eltern" in ihrem Abschlussbericht 19 Maßnahmen.

Die Arbeitsgruppe Kinder psychisch kranker Eltern konstituierte sich am 12. März 2018 unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf der Grundlage eines Bundestagsbeschlusses aus 2017. Seitens der Bundesregierung waren daneben auch das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Arbeitsstab der Drogenbeauftragten der Bundesregierung beteiligt. Die Arbeitsgruppe war interdisziplinär mit 37 Vertreterinnen und Vertretern aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Behindertenhilfe und aus Wissenschaft und Forschung besetzt. Zudem waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus den Ländern und von den kommunalen Spitzenverbänden beteiligt.

Die Arbeitsgruppe konnte sich auf 19 Empfehlungen verständigen und diese konsentieren. Es wurden Maßnahmen ausgesprochen u. a. für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, des Präventionsgesetzes sowie Empfehlungen für eine verbesserte Kooperation zwischen Jugendhilfe und Gesundheitshilfe sowie eine Empfehlung für die Entwicklung eines kommunalen Gesamtkonzeptes für interdisziplinäre Angebote für betroffene Kinder und ihre Eltern.

Gabriele Sauermann , Der Paritätische Gesamtverband

Abschlussbericht-AG-Kinder-psychisch-kranker-Eltern-final.pdfAnlagen-zum-Abschlussbericht-AG-KpkE-final.pdf