Armut ist kein Kinderspiel

Der Paritätische Gesamtverband fordert eine grundlegende Reform der monetären Förderinstrumente für Familien. Er engagiert sich im Bündnis Kindergrundsicherung, einer Initiative von insgesamt fünfzehn Verbänden.

Das Ziel der Initiative: Alle Kinder sollen in Deutschland gleiche Entwicklungschancen haben. Das Bündnis setzt sich für die Einführung einer sozial gerechten
Kindergrundsicherung ein. Sie soll eine Vielzahl von Leistungen zusammenfassen, sich am kindlichen Existenzminimum orientieren und sich gemessen am
Einkommen der Eltern vermindern. Nähere Informationen unter: www.kinderarmut-hat-folgen.de

Gemeinsam mit sechs überregionalen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen wurde anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte ein Flyer erstellt, der Forderungen an die Politik formuliert: 
Kinderarmut verhindern – unsere Forderungen:  
- eine einheitliche bedarfsgerechte und einkommensabhängige Kindergrundsicherung
- eine bedarfsgerechte Erhöhung der Regelsätze auch für die Eltern in  Hartz IV und weitere passgenaue Hilfen für Langzeitarbeitslose
- ein Rechtsanspruch auf Leistungen zur Bildung und Teilhabe im Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie die Schaffung ausreichender Angebote und leichter Zugänge zur Jugendarbeit
- eine Familienförderung und Infrastruktur, die alle Familienformen gleichermaßen erreicht.

Weiter Informationen finden Sie im Flyer.