Wir unterstützen die Angebote unserer Mitglieder zur Integration von Flüchtlingen durch verschiedene Projekte und Förderprogramme. Ein Schwerpunkt ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge. Freiwilliges Engagement bzw. das Ehrenamt sind wesentliche Bestandteile der Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen.

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Noch nie gab es nach dem zweiten Weltkrieg so viele Flüchtlinge wie in den vergangenen Jahren. Mehr als 60 Millionen Menschen mussten nach Schätzung der Vereinten Nationen aufgrund von Kriegen, Verfolgung, Not und Hunger ihre Heimat verlassen. Auch nach Deutschland und nach Mecklenburg-Vorpommern kommen mehr Flüchtlinge als in den Jahren zuvor und müssen in die Gesellschaft integriert werden. Dabei geht es um Spracherwerb, Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung, aber auch um sozialräumliche Versorgung, wie zum Beispiel die Versorgung mit einer Wohnung.

Städte und Gemeinden nehmen bei der Integration eine wichtige Rolle ein. Die Integration von Flüchtlingen kann nur vor Ort geleistet werden. Hier leben die Menschen, hier spielt sich der Alltag ab, hier finden die Begegnungen statt. Hier entscheidet sich, wie die Integration der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion gelingt. Viele Vereine und Organisationen unter dem Dach des Paritätischen engagieren sich haupt- und ehrenamtlich in den Gemeinden vor Ort und unterstützen Neuzugewanderte bei ihrer Integration, sei es in der Migrationsberatung, bei der Hausaufgabenbetreuung oder in niederschwelligen Projekten. 

Haben Sie Lust, mitzumachen und sich ehrenamtlich bei der Unterstützung Zugewanderter zu engagieren? Dann finden Sie hier Ansprechpartner in Ihrer Region.

Auf der Internetseite des PARITÄTISCHEN Gesamtverbands finden Sie Projekte, die vom Bund gefördert werden und viele "Fragen und Antworten" rund um das Thema Flüchtlingshilfe / Migration. Die entsprechende Seite des Paritätischen Gesamtverbandes finden Sie hier


Fachinformationen

Gutachten: Das Recht auf Bildung und Zugang zur Regelschule für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen der Bundesländer

Die Bundesrepublik und ihre Länder sind nach den Vorgaben des Völker-, EU- und Verfassungsrechts dazu verpflichtet, für minderjährige Kinder von Asylsuchenden den Zugang zum Schul- und Bildungssystem spätestens drei Monate nach Äußerung des...

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Stellungnahme

Positionspapier des Paritätischen Gesamtverbandes zu den geplanten AnKER-Zentren

Mit großer Sorge betrachtet der Paritätische Gesamtverband die jüngsten Pläne der Bundesregierung zur bundesweiten Etablierung sogenannter Ankunfts-, Entscheidungs-und Rückführungszentren (AnKER-Zentren) und fordert in seinem Positionspapier eine...

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Ansprechpartnerin

Stephanie Böskens
Öffentlichkeitsarbeit, Migration
Tel.: 0385/59221-16
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