08.05.2018

Transparenz in der Wohlfahrtspflege: Der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern tritt der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ bei

Der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern ist der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ beigetreten. Als Unterzeichner dieser Initiative verpflichtet sich der Wohlfahrtsverband, seine Ziele, Strukturen, Entscheidungsprozesse und Finanzflüsse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die entsprechenden Informationen finden sich auf der Homepage des Paritätischen unter www.paritaet-mv.de/transparenz.

„Transparenz ist uns wichtig, denn sie ist ein wichtiger Schlüssel für Vertrauen“, sagt der Vorsitzende des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern, Friedrich Wilhelm Bluschke. „Was wir als Wohlfahrtsverband mit unserer sozialen Arbeit leisten, ist für viele Menschen nicht auf Anhieb sichtbar. Um auch öffentlich transparent zu sein, haben wir uns mit dem Beitritt zur Transparenzinitiative freiwillig verpflichtet, mehr Informationen zu veröffentlichen, als vom Gesetzgeber verlangt. So haben wir u.a. Informationen zu Fördermitteln und Vergabekriterien auf unserer Internetseite publik gemacht.“

Kernstück der Transparenzinitiative ist eine Selbstverpflichtungserklärung mit zehn definierten Informationen, beispielsweise über die Tätigkeit der Organisation, Personalstruktur sowie Mittelherkunft und -verwendung. „Als Dachverband mit mehr als 200 Mitgliedsorganisationen sind wir für unsere Mitglieder Interessenvertreter gegenüber der Politik auf Landes- und Bundesebene sowie Dienstleister in Form von Beratungen, Bildungsangeboten oder beispielsweise Vermittler von Freiwilligendiensten in sozialen Einrichtungen“, so Bluschke.

Die „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ wurde 2010 von Transparency International Deutschland e.V. ins Leben gerufen. Getragen wird die Initiative neben Transparency Deutschland u.a. vom Bundesverband deutscher Stiftungen, dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen DZI und dem Deutschen Fundraising Verband. Knapp 1.000 gemeinnützige Organisationen haben sich bundesweit der Initiative bereits angeschlossen. 

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF.