01.09.2017

Start am 1. September: FSJ und BFD beim Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern. Neues Sprechersystem soll Freiwillige landesweit besser vernetzen

Zum 1. September startet der neue Zyklus für Freiwilligendienstleistende beim Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt 83 Freiwillige beginnen ihren einjährigen Dienst in sozialen Einrichtungen der Mitgliedsorganisationen des Verbandes. Neu ist das Sprechersystem. Es soll die Freiwilligendienstleistenden landesweit noch besser vernetzen.

„Mit dem neu eingeführten Sprechersystem wollen wir zu einem besseren Austausch unter den Freiwilligendienstleistenden in Mecklenburg-Vorpommern beitragen und mittelfristig auch den überregionalen Kontakt zu Sprechern anderer Bundesländer fördern“, erklärt Lucia-Philine Ziegler, Referentin Freiwilliges Soziales Jahr und zuständig für Bildungsarbeit. Jede Seminargruppe wähle in ihrem Einführungsseminar einen Seminargruppensprecher. Dieser soll zusätzlicher Ansprechpartner, Interessenvertreter und Problemvermittler gegenüber dem Träger sein und werde in Entscheidungsprozesse einbezogen.

39 Freiwillige absolvieren einen Bundesfreiwilligendienst (BFD), 44 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Einrichtungen paritätischer Mitgliedsorganisationen. Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich anders als das Freiwillige Soziale Jahr auch an Interessierte, die älter als 27 Jahre sind. Einsatzstellen sind beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen und Horte, Jugendfreizeiteinrichtungen, Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Kleider- und Möbelbörsen, Seniorenbetreuung oder auch Tätigkeiten im Verwaltungsbereich.

„Die Nachfrage nach Stellen war im Vergleich zum Vorjahr unverändert hoch, aber insbesondere im ländlichen Raum haben wir noch freie Plätze“, sagt Ziegler. Während Schülerinnen und Schüler das Freiwillige Soziale Jahr vor allem zur beruflichen Orientierung nutzen, um die Wartezeit auf ein Studium sinnvoll zu überbrücken, wird der Bundesfreiwilligendienst dagegen von Älteren bevorzugt, die sich beruflich verändern wollen oder den Weg aus der Arbeitslosigkeit suchen.

Die Freiwilligen werden in den Einsatzstellen und in regelmäßigen Seminaren von Fachkräften begleitet. Sie erhalten ein monatliches Taschengeld sowie ggf. einen Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung. Die Sozial- und Unfallversicherungsbeiträge werden übernommen. Das Land fördert das Freiwillige Soziale Jahr mit 44.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die in der Regel einjährige Berufspraxis und das qualifizierte Abschlusszeugnis am Ende des Freiwilligendienstes sind für viele ein direktes Sprungbrett in Ausbildung und Beruf.

Weitere Informationen zum BFD und FSJ beim Paritätischen finden Sie unter: www.paritaet-mv.de/freiwilligendienste oder per E-Mail freiwilligendienste@remove-this.paritaet-mv.de oder telefonisch unter: 0385-59 221 - 0.

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