Fördermöglichkeit durch den Integrationsfonds

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit ihrem Integrationsfonds Projekte, welche die gesellschaftliche Integration von geflüchteten Menschen fördern und dabei gleichzeitig die lokale Bevölkerung mit einbinden. So sollen gesellschaftliche Werte und Normen vermittelt und gleichzeitig Vorbehalte abgebaut werden. Die entsprechende Richtlinie Integrationsfonds ist gültig von 2016 bis 2018.

Was wird gefördert?

Gefördert werden beispielsweise die Koordinierung ehrenamtlicher Initiativen, Begegnungscafés, gemeinsame Sport- und Kulturangebote, Patenschaftsprojekte, Alphabetisierungskurse, Weiterbildung ehrenamtlicher Integrationsbegleiter, Info-Broschüren usw. Ein Informationsblatt zu förderfähigen Ausgaben finden Sie hier.

Wer darf einen Antrag stellen?

Einen Antrag stellen dürfen kreisfreie Städte, Landkreise, kreisangehörige Städte, Ämter und Gemeinden beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS), der Bewilligungsbehörde. Sofern sie das Projekt nicht selbst initiiert haben, geben sie als Erstempfänger die Fördergelder an die Projektträger (Vereine, Stiftungen, Initiativen usw.) als Letztempfänger weiter.

Wer bezahlt was?

Das Land zahlt 90 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent. Erbracht werden muss dieser vom Erst- oder vom Letztempfänger. Voraussetzung für eine Förderung sind mindestens 1.000 Euro förderfähige Gesamtausgaben in Form von Personal- und Sachausgaben.

Wo gibt es die Antragsformulare?

Vordrucke für Erst- und Letztempfänger sowie zur Abrechnung gibt es auf der Website des LAGuS, http://www.lagus.mv-regierung.de/Foerderungen/MV/

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Landesregierung.

http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Soziales/Integration/

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